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EPOS

Wie alles begann

Die Wurzeln der Firma EPOS reichen bis in das Jahr 1925. In jenem Jahr gründete James Aubert eine Firma im Vallée de Joux im Schweizer Jura, dem uhrmacherischen Zentrum der Welt. Während Jahren arbeitete der Uhrenkonstrukteur James Aubert mit grossem Enthusiasmus an seinen Neuentwicklungen. Als Meister seines Faches widmete er sich vor allem der Weiterentwicklung von Chronographen und Minuten-Repetierern. Jahrelang arbeitete er vorwiegend als Konstrukteur für die Werk-Manufakturen „Valjoux“ und „Landeron“. Sein grosses Wissen lehrte er später auch seinem Neffen Jean Aubert und seinem Schwiegersohn Jean Fillon, welcher als Uhrenkonstrukteur die Firma bis heute weiterführt. In seinem Atelier entstanden in Zusammenarbeit mit EPOS viele eigene Werkaufbauten für Komplikationen wie beispielsweise springende Stunde, Gross-Datum, Anzeige der Gangreserve, Regulator oder Regulator mit Mondphase.

Firmengründung

Anfang der 80er Jahre gerät die Erfolgsgeschichte der traditionellen Schweizer Uhrenindustrie ins stocken. Der Quarz bringt eine Umwälzung in die Uhrenwelt, so dass mit Ausnahme einiger Nobelmarken kaum jemand mehr mechanische Uhren herstellen wollte. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit und Erfahrung in der Schweizer Uhrenindustrie glaubt Peter Hofer noch an die Zukunft der traditionellen Uhrenindustrie und der mechanischen Uhr. Er macht sich selbstständig und gründet 1983 zusammen mit seiner Frau Erna die Montres Epos SA. Dank ausgezeichneten Beziehungen zu den Uhrenateliers im Jura und Vallée de Joux, sowie umfangreichen Kenntnissen der globalen Uhrenmärkte, gelingt ihm der Aufbau seiner eigenen Uhrenmarke. Während 20 Jahren bleibt Peter Hofer der Mechanik treu und in Zusammenarbeit mit Jean Fillon entstand im Verlaufe der Zeit eine beeindruckende Kollektion mit interessanten Komplikationen. 2002 suchte Peter Hofer einen Nachfolger für sein Familienunternehmen, welcher seine Liebe zur mechanischen Uhr teilen sollte. Und so führt die in der traditionellen Uhrenindustrie verwurzelte Ursula Forster, welche aus einer Uhrmacherfamilie stammt, seit August 2002 die Firma zusammen mit ihrem Mann Tamdi, welcher bereits viele Jahre in der Schweizer Uhrenindustrie tätig war.

Schweizer Perfektion bis ins Detail

Über Jahrhunderte hat sich die Schweiz dank Pioniergeist und dem Perfektionismus ihrer Uhrmacher weltweit ein einzigartiges Renommee verschafft. Dieser Schweizer Tradition und dem hohen Standart der Uhrmacherkunst fühlt sich EPOS verpflichtet. Alle Uhren werden mit Feingefühl entworfen, entwickelt und mit Leidenschaft und Präzision in Ateliers im Jura, Vallée de Joux und Grenchen zusammengebaut, in jener Region in der das Uhrmacherhandwerk seit Jahrhunderten seine älteste und dabei lebendigste Tradition hat. Im Zentrum steht bei jeder Uhr das mechanische Werk. Die Werkteile stammen von renommierten Schweizer Werkherstellern und werden in den EPOS-Werkstätten zusammengebaut und mit speziellen Dekorationen oder Funktionen ergänzt. Die hauseigenen Komplikationen aus dem Atelier James Aubert SA von Jean Fillon werden auf historische - heute nicht mehr hergestellte - Werke aufgebaut. Schliesslich werden die Oberflächen in Feinbearbeitung veredelt, teilweise in traditioneller Handarbeit. Bei fast jedem Modell der EPOS-Kollektion gibt deswegen ein Glasboden den Blick frei auf das wertvolle Innere. Das macht unsere Uhren gerade bei Uhrenliebhabern und Sammlern sehr beliebt. EPOS bietet zu vergleichsweise günstigen Preisen hochwertige mechanische Uhren, mit interessanten Komplikationen, liebevoll gefertigt nach traditioneller Schweizer Uhrmachertradition – eben „Artistry in Watchmaking“.

Eigenen Komplikationen

Besonders stolz sind wir auf die eigens von uns entwickelten Zusatzfunktionen, den so genannten Komplikationen. Im Atelier James Aubert SA von Jean Fillon entstanden beispielsweise Gangreservenanzeige, Gross-Datum oder Regulator mit Mondphase. Solche äusserst aufwändigen Funktionen erfordern beträchtliches uhrmacherisches Können und lassen jede Uhr zu einem einmaligen Kunstwerk werden. Diese hauseigenen Komplikationen kommen als Aufbau auf Basis-Werke von Unitas oder auf heute nicht mehr hergestellte Kaliber von Peseux. Schliesslich werden die Oberflächen in Feinbearbeitung veredelt.